Unsere neuen Heilpädagoginnen ab Schuljahr 2011/12:
Sylvia Bardel
Katrin Leutwyler
Informationen zur Integrativen Schulung (IS)
Das Schuljahr 2010/11 war geprägt von der Einführung der IntegrativenSchulung (IS).
Die Schülerinnen und Schüler wie auch die Lehrpersonen erhielten im Unterricht Unterstützung durch unsere Schulische Heilpädagogin Maya Wintsch. Je nach Anzahl Kinder mit besonderen Bedürfnissen, z.B. ehemalige Kleinklassenschüler, besuchte die Heilpädagogin die Klassen zwischen zwei und vier Stunden wöchentlich. Häufig fand die Förderung im Klassenzimmer statt, wo Frau Wintsch mit einzelnen Schülern oder gruppenweise an speziellen Unterrichtsprogrammen arbeitete.
Viele Kinder schätzten es auch, dass sie in einzelnen Stunden zwei Ansprechpersonen hatten.
Nach dem ersten Praxishalbjahr erfolgte eine erste Auswertung des IS-Unterrichts. Sowohl bei Lehrpersonen und Kindern wie auch bei einem Grossteil der Eltern stiessen die IS-Lektionen auf positives Echo. Die Schulleitung informierte im Mai über die Auswertung der Elternumfrage.
Welche Gründe sprechen für die Einführung von IS?
Die über 30jährige internationale Forschung auf diesem Gebiet belegt deutlich die positiven Auswirkungen der Integrativen Schulung.
Kinder mit Lernschwierigkeiten machen eindeutig grössere Fortschritte, wenn sie in der Regelklasse (d.h. „Normalklasse“) mit anderen Kindern zusammen lernen und von stärkeren Mitschülern profitieren können. Dazu braucht es jedoch neue Lernmethoden und Unterrichtsformen, die das gemeinsame Lernen und Arbeiten in Partnerschaften und Gruppen fördern.
Ein integrativer Unterricht bietet den Schülerinnen und Schülern verschiedene Lernsituationen, Aufgabenstellungen und Übungsmöglichkeiten an, welche auf die unterschiedlichen Fähigkeiten und Probleme jedes einzelnen Kindes so gut wie möglich Rücksicht nehmen. Ziel ist also, dass alle Schülerinnen und Schüler ihr Leistungspotential besser ausschöpfen können.
Wenn Schüler in unterschiedlich zusammengesetzten Gruppen miteinander lernen und arbeiten, entwickeln sie zudem höhere soziale Kompetenzen. Schüler helfen und unterstützen einander gegenseitig und sie lernen, einander Sachverhalte einfach und altersgerecht zu erklären.
Leistungsschwächere Kinder finden innerhalb eines Gruppenprojekts nicht selten Gelegenheit, anderen Kindern ihre verborgenen Fähigkeiten und Stärken zu zeigen.